Nachdem die R..id Anhänger nach dem 2:0 von Junuzovic den Platz gestürmt hatten, gibt es nun am grünen Tisch hoffentlich 3 Punkte für die Veilchen inkl. 3 Tore für die Tordifferenz.
Nachdem die R..id Anhänger nach dem 2:0 von Junuzovic den Platz gestürmt hatten, gibt es nun am grünen Tisch hoffentlich 3 Punkte für die Veilchen inkl. 3 Tore für die Tordifferenz.
Seeeeeeehr wichtig! Das ist der 1:0-Arbeitssieg der Wiener Austria gegen den FC Wacker Innsbruck. Der stark spielende Tomás Jun sicherte den Heimsieg mit seinem Goldtor aus kurzer Distanz, welchem eine schöne Kombination zuvor ging. Das Negative an diesem Samstag-Abend: Sturm Graz gewinnt beim LASK in Linz mit 2:0, bleibt somit weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung Tabellenführer. Der dritte Klub im spannenden Titelfight, Red Bull Salzburg, spielt sonntags in Mattersburg.
Gorgon mit Startelf-Debüt
Die Startelf blieb außer gezwungenen Umstellungen (Barazite, Junuzovic gesperrt) unverändert. Die beiden Spielmacher wurden durch Tomás Jun und Alexander Gorgon ersetzt. Für letzteren bedeutet dies sein Startelf-Debüt in der österreichischen Fußball-Bundesliga! So viel vorweg: “Gogo” spielt durch und bietet eine durchaus ansprechende Leistung, die viel für die Zukunft verspricht! Der Youngstar, der im rechten Mittelfeld agiert, ist auch Teil einer engagierten Austria in Hälfte 1. Die Veilchen haben das Spiel stets unter Kontrolle, sind spielbestimmend, kommen aber nur durch Standards zu echten Chancen: Nach knapp 20 Minuten passt Michael Liendl den Ball per weiter Freist0ßflanke in Richtung langes Eck genau auf den Kopf von Georg Margreitter, der aus kurzer Distanz in Wacker-Torwart Schumacher (nicht verwandt oder verschwägert mit Austrias Schumacher, der auf der Bank sitzt) seinen Meister findet. Die erste Großchance für die Austria, 9.600 Zuseher euphorisch.
Es war eine ganz bittere, schmerzvolle Niederlage, die die Austria am Samstag-Abend einstecken musste. Groß war die Hoffnung auf Besserung. In der Schlussphase in Ried konnte man endlich wieder einmal eine mehr oder weniger gute Austria sehen, zudem befindet sich Wiener Neustadt genauso in einer Krise. Und die Hoffnungen waren nicht zu unrecht. 17. Minute – 1:0, Marko Stankovic. Doch die Freude sollte nur kurz andauern. Nur vier Minuten später gleicht Hannes Aigner aus. Die Austria spielt in Hälfte 1 so gut wie schon länger nicht mehr, was vermutlich auch nicht schwer war. 1:1 zur Pause.
Nur wenige Sekunden sind nach Wiederanpfiff gespielt und das Unentschieden ist Geschichte. 46. Minute – Aigner köpfelt nach Flanke von Schicker zur 2:1-Führung ein. Kurios: Beim Anstoß haben sich zwei Wiener Neustädter klar und deutlich in der Hälfte der Austria befunden. Unerklärlich, wie das Schiedsrichterteam das nicht sehen konnte. Auf keinen Fall eine Ausrede, dennoch äußerst bedenklich und ein Armutszeugnis für die österreichischen Schiedsrichter.
Die Austria ist vom Rückstand sichtlich geschockt, hinten mehr als unsicher – und fängt sich in den folgenden 20 Minuten noch zwei Tore ein: Zuerst Simkovic, anschließend Grünwald – 4:1! Ausgerechnet Simkovic und Grünwald, die im Sommer vielleicht wieder zur Austria zurückkehren. Die Austria übt in der Schlussphase nochmals ein wenig Druck aus, wird mit dem 4:2-Treffer von Joker Dario Tadic belohnt. Dennoch: Die Enttäuschung ist groß. Eine Trainer-Diskussion kommt laut Vorstand nicht in Frage.
Der Tag danach. Ernüchterung. Schämen. Trauer. Die Stimmung könnte vermutlich nicht schlechter sein als nach dem blamablen 0:4 vor eigenem Publikum gegen Zweitligsten Austria Lustenau. Viele Fans sind noch immer ratlos, betreiben in Fanforen Ursachenforschung und hoffen auf eine starke Verbesserung der Mannschaftsleistung im Finish, beginnend mit einem Auswärtssieg am Sonntag (16 Uhr, live im ORF) in Ried. weiterlesen »