Vizemeister

14. Mai 2010

Die Wiener Austria holt sich mit einem 2:0-Heimsieg gegen die SV Ried in der 36. und letzten Meisterschaftsrunde vor fantastischen Fans in einem restlos ausverkauften Horr-Stadion den Vizemeistertitel. Mit diesem Erfolg erfüllten die Veilchen ihren Teil für einen möglichen Titel, da aber Sturm Graz zu Hause erstmals nach fünf Jahren wieder mit 0:2 verlor, reichte es im Zielsprint mit einem Punkt Rückstand auf Salzburg denkbar knapp nicht. Trotzdem darf die Wiener Austria stolz auf diese tolle Saison sein – mit 75 Punkten holte man einen neuen Punkterekord und bleibt die Nummer 1 in Wien.

© FK-Austria

Bundesliga ON EAR

14. Mai 2010

Das Stadion-Radio für Sehbehinderte

Mit Beginn der Frühjahrssaison bietet die Österreichische Fußball-Bundesliga in vier Stadien der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile ein ganz spezielles Service – Bundesliga ON EAR – Das Stadion-Radio! Bei dem in Zusammenarbeit mit T-Mobile entwickelten Service haben blinde und sehbehinderte Menschen die Möglichkeit, bei den Heimspielen von Rapid Wien, Red Bull Salzburg, Austria Wien und Puntigamer Sturm Graz live mit dabei zu sein und den speziellen Audio-Kommentar (Audiodescription) im Stadion mit zu erleben. Speziell ausgebildete Radiosprecher kommentieren das gesamte Spiel von An- bis Abpfiff und bieten somit ein Doppelt-Live-Erlebnis!
„Mit Bundesliga ON EAR wollen wir den Bundesliga-Stadionbesuch auch jenen Menschen näher bringen, die diese Möglichkeit aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung bisher nicht oder nur eingeschränkt wahrgenommen haben“, erläutert Vorstand Georg Pangl die Beweggründe zu dieser bis dato einmaligen Initiative der Bundesliga und ihrer Klubs.
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Wir glauben jetzt an den Titel!

11. Mai 2010

Zlatko Junuzovic ist derzeit bei der Austria der Mann der Stunde. Was mit seinem Fallrückzieher-Treffer gegen Mattersburg anfing, gipfelte nach einer sensationellen Derby-Leistung des Mittelfeldturbos vergangenen Sonntag im vielumjubelten Goldtor beim 1:0-Sieg in Salzburg. Selbst bei dem coolen Steirer, der nach „wichtigsten Tor“ seiner noch jungen Karriere einen unglaublichen Sprint über das gesamte Feld zum Austria-Fansektor hinlegte, gingen danach die Emotionen durch: „Es hat mich innerlich komplett zerrissen. Diese unbändige Freude musste einfach heraus.“

Schnickschnackschnuck in Wir glauben jetzt an den Titel!Das mittlerweile legendäre „Schnick-Schnack-Schnuck“-Spielchen mit Michael Liendl um die Ausführung des entscheidenden Freistoßes, war für Junuzovic nur ein Sinnbild für die derzeitige Stimmung im Team: „Wir sind locker drauf, die Zeit war durch einen Wechsel da, also haben wir die Geschichte so gelöst.“

Es ist nicht am Geld gescheitert

8. Mai 2010

Es war seit Wochen klar, aber erst seit Freitag ist es offiziell: Rubin Okotie verlässt nach neun Jahren die Austria, dazu Karl Daxbacher:“Es kann nur um finanzielle Dinge gegangen sein. Wie er seine Vorstellungen präsentiert hat, hat es uns alle auf den Scheißer gehaut”…. kommentarlos

Okotie-Spekulationen sind zu Ende!

7. Mai 2010

Die sportliche Zukunft von Rubin Okotie wird nicht mehr beim FK Austria Wien liegen. Das Gegenangebot seines Managements ist nicht akzeptabel. Damit ist der Abschied des vierfachen Teamstürmers beschlossene Sache. Obwohl Okotie in dieser Saison nur vier Bundesliga-Spiele bestritten hat, war er in den vergangenen Monaten immer wieder ein Thema. Bleibt er oder geht er? Das war stets die Frage. Nun kennen alle die Antwort. Die Berater des 22jährigen haben heute, mit zwei Tagen Verspätung, denn eigentlich war der Mittwoch vereinbart, das Gegenoffert an den Klub geschickt.

Der wirtschaftliche AG-Vorstand Markus Kraetschmer: „Unser Angebot war an der Schmerzgrenze, seine Forderungen sind für uns absolut indiskutabel.“ Damit ist endgültig klar, dass Okoties Vertrag beim FK Austria Wien am 15. Juni 2010 enden wird. Nach insgesamt fünf Saisonen als Profi, 55 Matches für die Amateure (19 Tore) und 57 Spielen für die Kampfmannschaft (21 Tore). Sein letztes Match für Violett bestritt er am 27. August 2009 in der Europa-League-Qualifikation gegen Metalurg Donezk. Dabei zog er sich einen Knorpelschaden im Kniegelenk zu, der operiert wurde und ihn bis jetzt außer Gefecht gesetzt hat.

Sport-Vorstand Thomas Parits: „Wir bedauern, dass es zu keiner Einigung gekommen ist. Wir haben bis zuletzt gehofft, dass es uns gelingt, Rubin davon zu überzeugen, dass es der beste Weg für ihn ist, wenn er bei uns geblieben wäre.“ Wohin die Reise von Okotie geht, ist uns nicht bekannt, er kann ablösefrei wechseln.

Seitens des Klubs wünschen wir ihm trotz der gescheiterten Transfergespräche alles Gute für seine persönliche Zukunft. Kraetschmer abschließend: „Für uns ist wichtig, dass wir Klarheit haben. Wir haben selbstverständlich vorgearbeitet, nun können wir unsere Bemühungen in eine andere Richtung fokussieren und uns mit Alternativen beschäftigen.“

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